Mai 2012

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Neue Methoden um Internet-Kriminellen zu entlarven

01.06.2011 13:20:00

Mehr als 3,4 Milliarden Euro Schaden wurde 2009 durch Betrug und Untreue in Deutschland durch das Internet erfasst. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Zahl um 30%. Auf eine Dunkelziffer wurde dabei verzichtet da viele Unternehmen bei internen Vorfällen keine Anzeigen erstatten um dem eigenen Image nicht zu schaden. Deshalb sehen sich Forscher des Fraunhofer- Instituts für sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt dazu verpflichtet den Straftätern auf die Spur zu kommen. Dabei stellt die Popularität des Cloud Computings eine große Herausforderung dar. Die alte Sachlage Computer und Datenträger sicherzustellen und so den Straftäter mit eindeutigen Beweisen zu entlarven funktioniert bei den Clouds nicht mehr. Mit Hilfe der Cloud sind Daten und Programme nicht mehr auf einen Computer, sondern auf einer Vielzahl von Computern in der "Cloud" installiert.

Doch auf die Frage, wie man einen Cloud beschlagnahmt, muss man sich bewusst werden dass nicht nur Daten von Verdächtigen von Interesse sind, sondern vor allem auch die Logdaten (gibt die Interaktion des Verdächtigen mit dem Cloud-Dienst wieder). Also muss die Polizei auch diese zusätzlich sicherstellen und außerhalb der Cloud analysieren. Ein weiteres Problem sind die ansteigenden Datenmengen. Dabei hilft die Benford Analyse, welche mit einer mathematisch- statisische Methode Unregelmäßigkeiten und eklatante Abweichungen in Bilanzen und Abrechnungen schnell aufgespürt werden kann.

Quelle: www.sit.fraunhofer.de

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